Caravirtual's Blog

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Lerninhalte strukturieren (Zielgruppe Schüler) 24/11/2009

Filed under: seminar-task — caravirtual @ 19:20
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Aufgabe

Ich wurde nun einer Gruppe zugeteilt, die sich jedoch nicht mit der Zielgruppe der Studenten befassen sollte, sondern mit Schülern. Wir sollen nun also die Rolle eines Lehrers einnehmen, der seinen Schülern einen Überblick darüber geben will, in welcher Form Lerninhalte in der Schulzeit zu erwarten sind, wie diese sich clustern lassen und wie diese später organisiert werden.

Resultat

Meine Gruppe hat sich für die grobe Einteilung der Lerninhalte in

Hardcopy, Softcopy und Internet entschieden.

Zum Oberbegriff Hardcopy zählen Bücher, Kopien, Mitschriften aus dem Unterricht und all das, was man eben in die Hand nehmen kann.

Zu Softcopy zählen sämtliche Software-Formate, die man auf seinem Computer erstellt und speichert, also digital zur Verfügung hat. Dies sind unter anderem (Text-) Dokumente, Präsentationen (z.B. Power Point), aber auch Lernsoftware.

Die dritte Dimension bildet das Internet mit seiner Vielzahl von Inhalten, unter anderem Blogs und Videos.

Wie bereits in meinem vorigen Artikel würde ich auch hier noch die mündliche Form hinzufügen als vierte Dimension.

Gerade in der Schule werden viele Informationen während des Unterrichtsgesprächs mündlich weitergegeben und vermittelt. Da man nicht alles sofort aufschreibt, aber dennoch im Kopf behalten kann, ist dies meiner Meinung nach eine wichtige Dimension. Somit wird das Gedächtnis zu einer ganz eigenen PLE, denn sobald man neue Informationen erhält, werden diese automatisch und unbewusst in bestimmten Kategorien abgespeichert.

Sobald man diese Gedanken niederschreibt würden sie dann zu einer der anderen Dimensionen werden.

Beispiel:

Schreibe ich die mündlich erhaltenen Informationen handschriftlich in meinen College-Block, wird es zur Dimension Hardcopy.

Tippe ich sie in ein Word-Dokument, betrifft es die Dimension Softcopy.

Verwerte ich die Informationen in einem Blog, handelt es sich dann um die Dimension Internet.

Es wird also deutlich, dass die Lerninhalte keine feste Form im engeren Sinne haben, sondern ihre Form ändern können.

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Reflektion zum Vortrag “PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem” 09/11/2009

Filed under: seminar-task — caravirtual @ 22:04
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Zur nächsten Seminarsitzung sollen wir das Video: “PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?” von Prof. Dr. Rolf Schulmeister reflektieren, das wir in der letzten Woche im Seminar gesehen haben.

Besonders interessant fand ich, dass Prof. Schulmeister intensiv auf die Bedeutung des Wortes “Personal Learning Environment” eingegangen ist. In seinem Vortrag wird deutlich, dass dies keineswegs schnell und einfach zu übersetzen ist. Allein das Wort “personal” kann mit persönlich, privat, personalisiert, individuell, angepasst, adaptiv oder adaptivierbar übersetzt werden.

So einfach zu übersetzen, wie ich anfangs dachte und auch in meinem Essay geschrieben hatte, ist PLE also nicht. Vermutlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er PLE für sich definiert.

Prof. Schulmeister betont, dass es keine allgemeine Definition von PLE gibt, sondern nur eine private. Dies begründet er damit, dass Lernen persönlich ist und Lernen in Deutschland konstruktivistisch geprägt ist. Es sei irrelevant, dass die Umgebung persönlich ist, wichtig sei nur, dass Lernen persönlich ist. PLEs zählen nach seiner Auffassung zu den formalen Komponenten der Lernsituation, wozu unter anderem auch Materialien wie Papier und Stifte gehören.

Zudem sei auch wichtig, dass ich in einer Umgebung lerne, in der ich lernen will und die ich als Lernumgebung wahrnehme. Meine Lernintentionen (und damit sind wir wieder beim Konstruktivismus nach Klaus Holzkamp, s. auch task #6) seien am wichtigsten beim Lernen.