Caravirtual's Blog

a blog about microblogging and personal learning environments (university seminar)

Task #5 Bloggen für Erwachsene 25/05/2009

Filed under: seminar-task — caravirtual @ 16:56
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Folgende Fragen wurden uns im Seminar zur Diskussion gestellt:

  • How can adults be “taught” to use the internet not like classical media?
  • How do have educational blogs to be changed to increase active participation – and I talk only about comments and discussions?
  • What are the fears of adults to write a blog? How can they be reduced?
  • How does a virtual learning environment look like which motivates adults to write an own blog or even participate at all?
  • What does adults motivate to share their thoughts and learning experiences?

Im Verlauf werde ich auf einige der Fragen eingehen..

(Heute mal auf deutsch, weil ich mich da gedanklich besser entfalten kann..)

Die erste Frage wirft bei mir widerum die Frage auf, was man unter “classical media” versteht. Ist damit die Nutzung von Email-Programmen gemeint, sowie das Nutzen von Suchmaschinen? Gehört dazu noch der Online-Einkauf oder geht das schon über eine klassische  Nutzung des Internets hinaus?

In diesem Zusammenhang denke ich über meine eigenen Tätigkeiten im Internet nach und komme zu mehr Aktivitäten als ich vorher gedacht hatte:

Ich habe meinen Mail-Account, ich kaufe gelegentlich übers Unternet ein ( jedoch immer nur bei zertifizierten Shops), ich buche Flüge und Reisen, ich wähle (gezwungenermaßen) meine Univeranstaltungen online, ich nutze das web 2.0, lese Presseartikel und recherchiere für die Uni und privat. Blog und Twitter habe ich bis zu Beginn dieses Seminars jedoch noch nicht genutzt, auch eine eigene Homepage besaß oder besitze ich nicht. An Verkaufsplattformen wie Ebay habe ich mich bislang auch noch nicht gewagt.

Da ich mit dem Internet groß geworden bin, war bei mir die Hemmschwelle relativ gering, neue Dinge auszuprobieren. Meine Vorgehensweise verlief immer nach dem Motto: Learning by doing. Solange ich auf sicheren Seiten surfe, kann auch eigentlich nichts schief gehen, habe ich mir immer gesagt.

Ich erinnere mich aber, dass ich beim ersten Kreditkarteneinsatz im Internet dennoch etwas gezögert habe. Und auch das Online-Banking habe ich lange abgelehnt. Viel ältere Verwandte von mir nutzen das hingegen schon seit einigen Jahren. Es ist also wohl nicht unbedingt eine Alters- oder Generationenfrage.

Ich glaube nicht, dass man Erwachsene explizit belehren kann, das Internet intensiver zu nutzen. Die Eigenmotivation und das Erkennen von Vorteilen sind in erster Linie wichtig.

Man kann Erwachsene, oder überhaupt Personen, die Respekt vor dem Umgang mit Computer und Internet haben, jedoch unterstützen und sie anleiten und über Gefahren und Möglichkeiten informieren. Viele wissen von etlichen Dingen ja auch gar nichts, sodass sie es auch nicht nutzen können. So bin ich mir beispielsweise sicher, dass meine Eltern nicht wissen, was ein Blog ist. Ob sie es nutzen würden wenn sie es wüssten, ist eine andere Frage.

Ich weiß nicht genau, welche Ängste Erwachsene beim Schreiben eines Blogs haben. Doch vermutlich sind es die gleichen wie bei mir. Aus eigener Motivation hätte ich keinen Blog angelegt, einfach weil ich nicht weiß, inwieweit mich das weiterbringt und wen mein Blog interessieren könnte. Ich bin auch jetzt noch immer nicht ganz firm damit. Wäre ich für eine längere Zeit im Ausland, könnte ich mir schon vorstellen, einen Blog zu führen, eben als eine Art Auslandstagebuch. Das würde ich aber auf jeden Fall nur für bestimmte Personen zugänglich machen.

Vielleicht motiviert es Erwachsene, wenn sie ihren Blog innerhalb einer Gruppe starten. Beispielsweise ein Kurs an der Volkshochschule o.ä., wo jeder Teilnehmer in die Welt des Blogs eingeführt und begleitet wird. Jeder Teilnehmer könnte ein Blog zu seinen Hobbies und Interessen anlegen und neben der eigenen Bloggestaltung hätten die Teilnehmer zur Aufgabe, Kommentare zu den Blogs der anderen Teilnehmer zu schreiben. So hätte jeder das Gefühl, dass er seinen Blog nicht nur für sich schreibt (was allein zwar auch schon ein Lerneffekt wäre, aber vielleicht nicht so aufregend ist) und er würde sich mit anderen gedanklich austauschen und sie könnten sich gegenseitig Anregungen geben.

Allgemein kann man sagen, dass der Mensch, je älter er ist, auch mehr darüber nachdenkt, was er tut. Das gilt auch für die Internetnutzung und im Speziellen für das Schreiben eines Blogs. Vermutlich sind Kinder und Jugendliche ungehemmter und unbefangener beim Bloggen.  Das ist einerseits positiv, andererseits kann es auch negative Auswirkungen haben.

 

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